Glossar zu »Solifera – Sonnenbringerin«

Wie ist dieser Titel entstanden?
Ich habe ja, wie ihr dieser Homepage ebenfalls entnehmen könnt, meine schriftstellerische Laufbahn mit dem Schreiben von zwei Harry Potter Fanfiction Büchern begonnen. Dafür habe ich einst nach einem Zauberspruch gesucht, der »etwas sichtbar macht«, »etwas ins Licht taucht«, »etwas aus dem Dunkel ins Helle bringt«. Einer der Vorschläge lautete »solifer«, das heißt: Die Sonne bringend. Daraus schuf ich dann den Kunstbegriff »Solifera«, denn in diesem Roman bringt ja Antalia »Die Sonne(nenergie)« ins Meer zurück. 

Was hat mich inspiriert, dieses Buch zu schreiben?
Wie ich bereits auf der Startseite meiner Homepage erwähnte, hat mir eine »Bekannte ein paar Bröckchen« hingeworfen. Um genau zu sein, schrieb sie mir eine Mail, in der sie als »Ideengeber« einige Begriffe einstreute: Kind am Strand gefunden, Frau im Meer versunken …
Seltsamerweise hatte ich zu diesen wenigen Bruchstücken sofort ein Bild vor Augen, aus dem sich, wie aus einem Filmstandbild, eine Handlung entwickelte.
In meiner Jungend verbrachte ich vier wundervolle Sommerurlaube in Dänemark. Meine Schwester und ich waren beim ersten 13 und 14 Jahre alt, und wir wohnten, zusammen mit unseren Eltern, in einem kleinen Holzhäuschen, mitten in den Dünen. Der nächste Ort war einige Kilometer entfernt, der Strand breit und schier endlos. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter, es war warm, die Sonne schien, wir genossen die Ruhe, den Wind, die Sonne, die Zeit, die wir miteinander verbrachten. Es waren mit die schönsten Urlaube meines Lebens, und eben jene sind auch in dieses Buch eingewoben.

Gibt es eine Botschaft, die vermittelt werden soll?
Ja, die gibt es, und sie zieht sich wie ein roter Faden durch ALLE meine Werke.
Wie Millionen anderen auch – das denke, und hoffe ich zumindest – fällt mir auf, dass unsere Gesellschaft mehr und mehr verroht. Werte wie Mitgefühl, Vertrauen, Toleranz, Gemeinschaftssinn, Respekt, Aufeinander Zugehen und das friedliche Lösen von Konflikten fallen mehr und mehr dem Egoismus, dem Machtstreben, der Gier sowie der Herrschsucht zum Opfer. Ich finde diese Entwicklung schlimm, sehr schlimm, und ich möchte mit meinen Romanen bewusst einen Kontrapunkt dazu setzen. Ich möchte aufzeigen, dass man sich trotz unterschiedlicher Ausgangspositionen einander annähern, Vertrauen zueinander aufbauen und Freundschaft entwickeln kann. Denn letztendlich kann ein friedliches Zusammenleben nur gelingen, wenn Waffengewalt als »Befriedungsmethode« komplett wegfällt.