Susanne Esch, Autorin

Glossar

In dieser Rubrik findet ihr Zusatz- sowie Hintergrundinformationen zu meinen Büchern, beispielsweise, was mich inspiriert hat, wie ich zu den Namen meiner Protagonisten komme, wie es zu dem Titel "Der SAVANT von Innis" kam und vieles mehr. Ihr findet die Infos den jeweiligen Buchtiteln zugeordnet, die sie betreffen.
 

Solifera

Wie ist dieser Titel entstanden?
 
Ich habe ja, wie ihr dieser Homepage ebenfalls entnehmen könnt, meine schriftstellerische Laufbahn mit dem Schreiben von zwei Harry Potter Fanfiction Büchern begonnen. Dafür habe ich einst nach einem Zauberspruch gesucht, der "etwas sichtbar macht", "etwas ins Licht taucht", "etwas aus dem Dunkel ins Helle bringt". Einer der Vorschläge lautete "solifer", das heißt: Die Sonne bringend. Daraus schuf ich dann den Kunstbegriff "Solifera", denn in diesem Roman bringt ja Antalia "Die Sonne(nenergie)" ins Meer zurück.
 

Der Savant von Innis

Häufig werde ich gefragt, was man sich eigentlich unter einem "Savant" vorzustellen hätte.
 
Wenn man den Begriff googelt und nach dessen Herkunft sucht, erfährt man, dass er wörtlich übersetzt "Weiser", "Wissender", "Wissenschaftler" oder "Gelehrter" bedeutet, und sowohl aus dem Englischen als auch aus dem Französischen übernommen worden sein kann und möglicherweise auf das lateinische "sapere" zurückzuführen ist. In der heutigen Zeit bezeichnet man mit diesem Begriff Personen mit einer Inselbegabung, die eine kognitive Behinderung oder eine anderweitige (häufig tiefgreifende) Entwicklungsstörung aufweisen, jedoch außergewöhnliche Leistungen in einem kleinen Teilbereich („Inseln“) vollbringen können.
 
Auch Yuro ist ein Mensch, der außergewöhnliche Leistungen zu vollbringen vermag. Daher empfand ich diesen Titel, je weiter die Geschichte um ihn und seinen Freund Solus sich entwickelte, als äußerst passend, obwohl Yuro keineswegs Autist ist.
 

Die Rebellin von Koron

Inspiriert zu diesem Buch hat mich die Geschichte von Sultana aus dem Roman "Ich, Prinzessin aus dem Hause al Saud", den ich nicht allzu lange vor Schreibbeginn gelesen hatte.
 
Im weiteren Sinne habe ich die Unterdrückung der Frau in einem planetenweit dominanten Patriarchat aufgegriffen und versucht, Wege zu finden, die auch den weiblichen Protagonisten erlauben, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Es sind individuelle Schritte, personenbezogene Vorgehensweisen, die auf unterschiedliche Weise zum selben Ziel führen. Vielleicht klingt der Anfang des Buches männerfeindlich, aber das Gesamtwerk ist dies auf keinen Fall. Wichtig war mir, Einsichten zu schaffen - auf beiden Seiten, und das vorurteilsfreie "Aufeinander Zugehen" als den einzig richtigen Weg aufzuzeigen.
 

Solus - Reise in die Vergangenheit

Ein Buch, das eigentlich gar nicht vorgesehen war - so könnte man dieses Werk wohl am Treffendsten beschreiben. Es war nicht geplant, eine "Innis-Reihe" zu schreiben, und für mich war die Handlung auch abgeschlossen ... wenn nicht meine Freundin Nicole an mich herangetreten wäre. "Mir gefällt Solus besser als Yuro", klärte sie mich unverfroren auf. "Kannst du mir nicht zu dem noch ein bisschen was schreiben?"
 
Kurzgeschichte, dachte ich, und suchte nach einem Ansatzpunkt. Er war nicht allzu schwer zu finden, ist doch im "Savant" eindeutig benannt, dass Solus sich nicht an die ersten sieben Jahre seines Lebens erinnert. Was also lag näher, als diese zu rekonstruieren? Nur - mit ein paar Seiten ließen sich die vielen Ideen, die aus dieser Überlegung hervorgingen, keineswegs abtun, und so entstand - unbeabsichtigt - plötzlich DOCH noch ein "Innis" - Buch.

Da inzwischen schon einige Leser angemerkt haben, dass es schön gewesen wäre, ich hätte einige Begriffe etwas ausführlicher erklärt oder beschrieben, habe ich hier einmal eine Liste zusammengestellt, die – hoffentlich – dieses Defizit ein wenig bereinigt.

1. Personen:

Yuro

Der »Savant«.

Ca. 1,90 m groß, »Einzelgänger«, androgyn, smaragdgrüne, untergründliche Augen, kastanienbraune Haare, erlangt in der Pubertät besondere Fähigkeiten.
Er trägt dominierende Gene der »Züchtungen« der Vergangenheit in sich und ist dadurch den meisten Bewohnern des Planeten in vielerlei Hinsicht überlegen.

Solus

sein Freund aus Kindertagen (Gälisch: solus => Licht), ca. zwei Jahre älter als Yuro, »dunkelrote«, kupferfarbene, knapp schulterlange Locken, golden schimmernde Augen, von fast gleicher Größe wie Yuro, jedoch vom Körperbau her deutlich männlicher.

Lynnja

Yuros ältere Schwester

Laros

Yuros älterer Bruder

Amru und Elorin

Yuros Eltern

 

Im Konvent

Zelut

Prior / Oberhaupt des Hayuma-Konvents

Meister Uruma

Zweithöchster Abt des Klosters

Der alte Katal

ein sehr alter Abt, der sich um Yuro sorgt

Der alte Gedoram

ein ebenfalls sehr alter Abt, der viel weiß

Jomai

der Bibliothekar

Vin

der Küchenleiter

Jul, Bran, Ann

und Kimon

seine Helfer

Örim

der Lebensmittelverwalter

Manal, Lerom

und Tonnjak

Mitbrüder

 

In Manjana

Sian, Mel, Arakim, Doraja,

Illiris, Ferrys und Bekuro

Leitende Mitglieder der Widerstands­gruppe, der Yuro und Solus sich anschließen

Mel

63 Jahre alt, Oberhaupt der Widerstandsgruppe

Ferris

weiblich, 27 Jahre alt, scharfer Verstand und eine ebenso scharfe Zunge, aber herzensgut

Illiris

erste Heilerin der Widerstandsgruppe,

85 Jahre alt.

Anea

zweite Heilerin der Widerstandsgruppe

May und Evan

ebenfalls Mitglieder der Widerstandsgruppe, »Techniker«

 

2. Die Bewohner des Planeten Innis

Die »Inari«

Ureinwohner des Planeten

Die »Airin«

Hochtechnisierte Invasoren, die die Ausrottung der Ureinwohner verfolgen, um den Planeten ihrem Imperium einzuverleiben

Die »Graugewandeten«

Eine Sondereinheit des Arin-Geheimdienstes mit nahezu uneingeschränkten Befugnissen

 

3. Orte

Der Hayuma-Konvent

Eine Art Kloster in den »Grafilla-Bergen«, auch »Hort der Weisheit und des Wissens« genannt.

Die Grafilla-Berge

Ein rauer, unwirtlich anmutender, weitläufiger Gebirgszug, der jedoch auch Almwiesen, Edelsteinhöhlen, Seen, Plateaus, Waldstücke sowie seltene Fauna und Flora beherbergt

Markt von Yolaku

Stadt in nicht allzu großer Entfernung des Klosters, zu Fuß erreichbar, dort verkaufen die Mönche Wolle, Kräuter, Essenzen, Salben und Farbstoffe

Der große Markt von Rey

Ein von den Airin initiierter, zweimal jährlich stattfindender Markt in einer »Grenzstadt«,auf dem alles angeboten und gehandelt wird (unter anderem finden dort illegale Weitergaben verbotener Güter statt sowie geheimer Menschenhandel)

Majakosch

Hauptstadt der Airin, mit der Kommandozentrale des Geheimdienstes und der Abteilung »Infiltration und Ausrottung der Einheimischen«

Manjana

Ein Vorort von Majakosch, Standort von Mels Widerstandsgruppe

Der Wenala-Canyon

ein riesiges, dem Grand Canyon ähnliches Gebiet

Wena

Fluss, der im Quellsee nahe Yuros Elternhauses entspringt, und sich durch den Wenala-Canyon schlängelt

Arimano

Das Land, in dem Yuro geboren wurde und bis zu seinem 4. Lebensjahr lebte

 

4. Tiere

Kajolas

maultierähnliche Reit- und Packtiere

Die Karu

wilde, freilebende, gämsenähnliche Gebirgstiere, deren Milch reich an Vitaminen und überaus nahrhaft ist.

Scharino

Schafe

Mirimutsu

Dachsähnliche Tiere, die in selbstgegrabenen Höhlen hausen

Quaruba-Stier

großes, büffelähnliches Tier mit sehr tiefer, lauter Stimme

Zikiri-Heuschrecke

etwa 10 cm große Heuschreckenart, die ihre Augen wie ein Chamäleon unabhängig voneinander bewegen und in alle Richtungen drehen kann.

Lemori

in kleinen Gruppen herumstreunende Raubkatzen, die die Karu jagen

Nirogat

Kaninchenähnliches Nagetier, Waldbewohner, kletterfähig

Apakima

eine den Lemuren ähnliche Affenart

»Wahrscheinlich werden wir auffallen wie bunte Humidori in den Eiswüsten um Zaiun.«

Ein Sprichwort, etwa so zu verstehen: »Wahrscheinlich werden wir auffallen wie ein Säbelzahntiger am Nordpol.«

 

5. Pflanzen

Karokinjo-Wurzeln

Karottenähnliche Rüben, sehr vitaminreich und nahrhaft

Mayqui-Beeren

Schlehenänliche Beeren, kälteresistent, wenn unter Schnee verborgen, süß vitaminreich

Nagaki-Busch

Trägt pflaumengroße Nüsse, die ähnlich schmecken wie Esskastanien

Rinomi-Nest

Wurzelfrüchte von ähnlicher Konsistenz und nahezu gleichem Geschmack wie Kartoffeln

Uccai-Wurzeln

Schwarzwurzelähnlich aussehendes Wurzelgewächs, im Geschmack einer Mischung aus Walnuss, Honig und Kürbis ähnlich

Hilack- und Brodonbüsche

Brennmaterial, mit denen die Mönche im Winter heizen

 

6.   Besonderheiten

»Das Buch des Schicksals«

Der Kodex der Inari, auf dem ihr gesamtes Zusammenleben basiert.

Der »Klangregenbogen«

Ein aus Klängen geschaffenes Lichtgebilde, das die Mönche mit ihren Stimmen erschaffen.

Farb- und Klanglehre

Zwei der wichtigsten Wissenschaften, die im Hayuma-Konvent gelehrt werden, denn die Inari können mittels ihrer Stimme Töne erzeugen, die unterschiedliche Mechanismen in Gang setzen.

Atem- und Bewegungslehre

Zwei weitere wichtige Wissenschaften, die im Konvent gelehrt werden, denn dadurch kann die bewusste Kontrolle über Körper und Geist erlangt werden.

Transportbahnen, Transportschächte

teleporterähnliche Fortbewegungsmittel, die durch die Schattenwelt führen

Die »Schattenwelt«

Eine Art Parallel-Welt auf energetischer Ebene, die nicht jeder wahrnehmen, und nur sehr wenige »betreten« können. (Vergleichbar mit jenen Sphären, in die man beim Träumen eintritt)

Moruk, Ilar und Pun

die drei Monde, die den Planeten Innis umkreisen